Kuhmilch – ein Getränk, das seit Generationen in unseren Kühlschränken steht. Doch in den letzten Jahren hat sie an Glanz verloren. Studien deuten darauf hin, dass ein hoher Konsum von Milchprodukten mit einem erhöhten Risiko für bestimmte Krebsarten, wie Prostatakrebs, verbunden sein kann.
Gleichzeitig wird Magerquark in der Fitness- und Ernährungsszene als wahres Superfood gefeiert. Mit einem hohen Proteingehalt und minimalem Fettanteil scheint er das perfekte Lebensmittel für gesundheitsbewusste Menschen zu sein. Aber stammt er nicht ebenfalls von der Kuh? Warum wird Kuhmilch gemieden, während Magerquark in den höchsten Tönen gelobt wird?

Der Unterschied liegt in der Verarbeitung und Zusammensetzung. Magerquark entsteht durch Fermentation, bei der Milchsäurebakterien einen Großteil der Laktose abbauen. Dies führt zu einem deutlich geringeren Laktosegehalt, wodurch Magerquark auch für Menschen mit Laktoseintoleranz besser verträglich ist. Zudem enthält Magerquark kaum Fett, insbesondere gesättigte Fettsäuren, was ihn von Vollmilchprodukten unterscheidet.
Ein weiterer Vorteil des Magerquarks ist sein hoher Gehalt an Casein, einem langsam verdaulichen Protein. Dieses sorgt für eine langanhaltende Aminosäurenversorgung des Körpers, unterstützt den Muskelaufbau und fördert ein länger anhaltendes Sättigungsgefühl.
Diese Unterschiede erklären, warum Magerquark trotz des schlechten Rufs der Kuhmilch in der Ernährungsgemeinschaft hochgeschätzt wird. Seine spezifische Verarbeitung und Nährstoffzusammensetzung machen ihn zu einem wertvollen Bestandteil einer ausgewogenen und proteinreichen Ernährung.
Für mich persönlich ist Magerquark mehr als nur ein Lebensmittel. Er ist ein täglicher Begleiter, der mir nicht nur kulinarische Freude bereitet, sondern auch das Gefühl gibt, meinem Körper etwas Gutes zu tun. Ob als Frühstück mit frischen Früchten, als Snack zwischendurch oder als Zutat in verschiedenen Rezepten – Magerquark ist aus meiner Küche nicht mehr wegzudenken.
Abschließend lässt sich sagen, dass die unterschiedlichen gesundheitlichen Bewertungen von Kuhmilch und Magerquark auf ihre spezifischen Inhaltsstoffe und deren Auswirkungen auf den Körper zurückzuführen sind. Während Kuhmilch bei einigen Menschen negative Effekte haben kann, stellt Magerquark eine wertvolle Ergänzung für eine ausgewogene und proteinreiche Ernährung dar.
Quellen:
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https://link.springer.com/article/10.1007/s00112-023-01788-6
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https://link.springer.com/book/10.1007/978-3-642-56243-3
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https://link.springer.com/chapter/10.1007/978-3-642-11379-6_5
https://link.springer.com/chapter/10.1007/978-3-642-97853-1_3
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